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Literaturfestival

Ein Besuch beim Internationalen Literaturfestival Berlin 2011

Die 7e und 7l haben am 9. September an einer Lesung der isländischen Autorin Gerdur Kristny teilgenommen und lesenswerte Informationen und persönliche Eindrücke aufgeschrieben:

Die Autorin Gerdur Kristny

Die am 2.September 1970 in Reykjavik geborene Gerdur Kristny ist eine wunderbare Autorin, von der schon 19 Bücher erschienen sind, darunter zwei Kinderbücher. Mit ihren Romanen hat sie schon einige Preise gewonnen, wie z.B. den Westnordischen Kinderbuch-Preis für für den Jugendroman „Gardurinn“ (2010, dt. „Die letzte Nacht des Jahres“, 2011).

In ihren Büchern mag sie kein Happy End, da es im richtigen Leben ja auch nicht immer ein glückliches Ende nimmt, so erzählt die Autorin. Bei den Figuren, denen sie in ihren Büchern Leben verleiht, orientiert sie sich an realen Vorbildern. Besonders gern mag sie Geistergeschichten, da sie selber an Geister glaubt. Schon als Kind schrieb sie gerne Geschichten.

In ihrer Jugend besuchte sie Deutschland. In der Schule wurde sie für zwei Jahre in Deutsch unterrichtet. Dies war jedoch nicht ihr Lieblingsfach, da sie auf dem Zeugnis nur eine Zwei bekam. Als junge Frau studierte sie Französisch und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Island. Danach arbeitete sie als Kolumnistin bei der auflagenstärksten Zeitung Islands. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie mit 24 Jahren.

Sie arbeitet circa sechs Stunden pro Tag in ihrem gemütlichen Arbeitszimmer, nachdem sie ihre beiden Kinder zur Schule gebracht hat. (Vanessa, 7e)

Der Jugendroman „Die letzte Nacht des Jahres“

Eyja zieht um. In ein neues Viertel in Reykjavik, weit weg von ihren Freunden. Und dann auch noch in ein Haus, das gegenüber von einem Friedhof steht. Kurz nach dem Umzug kauft ihr Vater in einem Antiquitätenladen einen Stuhl mit hoher Rückenlehne, geschnitzten Armlehnen und Füßen, die so aussehen wie Adlerklauen. Eyjas Vater findet wenige Tage nachdem Kauf Briefe im Inneren des Stuhls, die von einem Mädchen namens Halla zur Zeit der Spanischen Grippe geschrieben wurden. Nach diesem Fund wird ihr Vater plötzlich sterbenskrank und muss ins Krankenhaus. Mit Hilfe ihres neuen Freundes Sölvi versucht sie ihren Vater zu retten. Sie sind sich sicher, dass der Stuhl etwas mit seiner Krankheit zu tun hat und suchen deshalb Hermundur, den alten Besitzer des Stuhls, auf. Dieser ist sehr alt und hat vor ewigen Zeiten seine Frau verloren. Er kann ihr leider nicht helfen. So sind Eyja und Sölvi auf sich allein gestellt, auf der Suche nach einem Heilmittel für Eyjas Vater. (Natalja, 7e)

Die Lesung im Haus der Berliner Festspiele

Der Saal, in dem die Lesung stattfand, hatte schwarze Wände. Auf der Bühne stand ein Tisch mit vier Stühlen und vier Mikrofonen. Anfangs war es sehr unruhig, aber als die Moderatorin kam, wurde es ruhiger. Sie begrüßte alle und rief dann die einzelnen Schulen auf. Die aufgerufenen Klassen jubelten und natürlich taten wir das auch. Nun wurde die Autorin auf die Bühne gerufen und nahm an dem Tisch Platz. Danach kamen noch eine Dolmetscherin und eine Schauspielerin auf die Bühne, welche die Aufgabe hatte, aus dem Buch auf Deutsch vorzulesen. Die Autorin erzählte nur kurz auf Englisch über sich, bevor sie einen Teil des Buches auf Isländisch vorlas. Nun las die Schauspielerin die ersten Kapitel vor. Dann war Zeit für ein paar Fragen. Nach diesen wurde noch mehr vorgelesen. Zum Schluss konnten weitere Fragen gestellt werden. Pünktlich um 11.oo Uhr war die Lesung zu Ende. (Max, 7e )

Persönliche Erinnerungen

Mir hat gefallen, dass vor der großen Halle Kaninchen waren und dass mehrere Klassen da waren. (Zoe, 7l)

Es war gut: Gerdur Kristny hat auf Isländisch vorgelesen und alle unsere Bücher signiert. (Tea, 7l)

Das Buch war sehr spannend. Leider wurde es nicht ganz vorgelesen. Wir brauchten einen Dolmetscher. (Max, 7l)

Ich habe zum ersten Mal ein isländisches Buch vorgelesen bekommen. (Sercan, 7l)

Es wurde spannend vorgelesen. (Deborah, 7l)

Es war gut, aber als die Schaupielerin vorgelesen hat, war es manchmal langweilig. Es hätten spannendere Stellen vorgelesen werden können. Es war außerdem gut, dass so viele Fragen gestellt wurden und dass man auch rangekommen ist. (Isabel, 7l)

Wir haben etwas über Island erfahren. Viele Menschen glauben dort an Geister und respektieren sie. (Luc und Esra, 7l)

Ich war fasziniert vom Glauben an Geister und überrascht, dass wegen der Spanischen Grippe so viele Menschen gestorben sind. (Shaira, 7l)

Gerdur Kristny hat auf Isländisch vorgelesen und Englisch gesprochen. Sie hat auch versucht, Deutsch zu sprechen. (Glenn und Pascal, 7l)

Ich dachte, dass Isländisch anders klingt. (Mohamed, 7l)

Unser lautes Klatschen fand ich richtig toll. (Jessica, 7l)

Am besten war, dass Gerdur Kristny jünger aussieht als sie eigentlich ist. (Alexandra, 7l)

Doof war der Rückweg zur Schule: Wir wurden sehr nass, weil es in Strömen geregnet hat. (Angela und Lewin, 7l)