Schulprogramm des Eckener-Gymnasiums                                   

Stand: Januar 2016

1. Vorwort
                        Das Leitbild der Schule

2. Schulspezifische Rahmenbedingungen

3. Situationsbeschreibung
            3. 1      Angebote
                        3.1.1     grundständiger altsprachlicher Zug
                        3.1.2    Fremdsprachenangebote für die anderen Züge
                        3.1.3    Band-Klassen
3.1.4    MINT-Züge
3.1.5    Wahlpflichtangebot in der 9. Und 10. Klasse
3.1.6     Kursangebot in der Oberstufe
                        3.1.7    Arbeitsgemeinschaften
                        3.1.8    Frankreich-Austausch

            3. 2      Unterrichtskonzepte und –methoden
                        3.2.1    Durchgängige Sprachbildung/Sprachbildungskonzept
                        3.2.2    Einsatz der neuen Medien im Unterricht
                        3.2.3    Nutzung von Smart-Boards, Beamern
3.2.4    Projektunterricht
3.2.5     Pädagogische Konzepte für den Übergang von der Grundschule zum
Gymnasium
                        3.2.6    Klassenfahrten und Studienfahrten 

3. 3      Differenzierung und Förderung besonderer Schülergruppen
3.3.1   Förderkonzepte

            3. 4      Schulorganisation
                        3.4.1    Erweiterte Schulleitung
3.4.2      Grundsätze der Unterrichtsverteilung unter Berücksichtigung des Schulprofils
                        3.4.3    Unterrichtsorganisation
                        3.4.4    Lehrerfortbildung
                        3.4.5    Grundsätze zur Verwaltung des Schulbudgets

3.5       Ausstattung der Schule
3.5.1   Cafeteria
3.5.2   Schulgarten und Tierhaltung
3.5.3   Computerräume, moderne Medien
                        3.5.4   Ausstellungsflächen im Schulgebäude
                        3.5.5   Technik-AG

3. 6      Besondere Angebote und pädagogische Traditionen der Schule
3.6.1   Musikabende und Musicals
3.6.2   Theaterabende
 

3.7       Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen
                        3.7.1    Berufs- und Arbeitsweltorientierung in der Sekundarstufe I
                        3.7.2    Berufsberatung und Studienorientierung in der gymnasialen Oberstufe
                        3.7.3    Bezirkszentralbibliothek
                        3.7.4    Diakoniewerk Simeon
                        3.7.5    Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage
                        3.7.6    Leseprofis der Berliner Schulen
                        3.7.7    YoungsterBandBerlin e.V.
                        3.7.8    Humboldt-Universität zu Berlin und Freie Universität Berlin
                        3.7.9    Netzwerk naturwissenschaftlich-mathematisch profilierter
                                       Gymnasien in Berlin
                        3.7.10  CidS! Computer in die Schulen
                        3.7.11  mehr-als-lernen e.V.

3. 8      Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern
3.8.1    Zusammenarbeit im Kollegium
3.8.2    Zusammenarbeit mit den Eltern
3.8.3    Mediation am Eckener-Gymnasium

4. Evaluation
      4.1       Interne Evaluation
4.2       Umgang mit den Ergebnissen der internen Evaluation
4.3       Ziel der internen Evaluation
 

5. Entwicklungsvorhaben
            5.1       Entwicklungsschwerpunkte
            5.2       Zeit-Maßnahmen-Plan
            5.3       Überprüfung der Umsetzung und des Nutzens der Maßnahmen
 

Leitbild

Werte und Wissen

Das Kollegium des Eckener-Gymnasiums fühlt sich der Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit seiner Schülerinnen und Schüler verpflichtet. Das Ziel ist es, die Ausbildung einer selbstständigen Persönlichkeit zu fördern. Dazu zählen nach unserer Auffassung sowohl eine allgemeine Wissens- und Wertevermittlung als auch eine solide fachliche Ausbildung, die zur Studierfähigkeit führt.

Wertewerden nach unserer Auffassung nur durch aktives Vorleben im Schulalltag vermittelt, deshalb legen wir Wert auf Respekt voreinander und gegenseitige Achtung aller am Schulleben beteiligten Personen. Das Schulklima spielt hier eine besondere Rolle, es sollte von einer Bereitschaft geprägt sein, Konflikten auf konstruktive Weise und selbstverständlich gewaltfrei zu begegnen. Von den Schülerinnen und Schülern wird erwartet, dass sie sich in der Schule als Teil einer Gemeinschaft sehen und in diesem Sinne Verantwortung für das Gelingen des Miteinanders übernehmen.
Die Lehrkräfte und die Eltern tragen gemeinsam zum Bildungsprozess der Schülerinnen und Schüler bei. Deshalb ist die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Eltern und den Schülerinnen und Schülern die Grundlage des Lernprozesses in der Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Der Dialog aller Beteiligten einerseits sowie die Beteiligung der Eltern an schulischen Aktivitäten andererseits bildet die Bandbreite der Möglichkeiten zur Gestaltung einer offenen Kommunikation ab.

Zur Erlangung der Studierfähigkeit ist nach unserer Auffassung ein breit gestreutes Angebot von wissenschaftlichen und künstlerisch-musischen Fächern notwendig, um den ganzen Menschen mit allen seinen Anlagen zu fördern und zu entwickeln.
Um dieses zu erreichen, ist es erforderlich, sich den Anforderungen und Notwendigkeiten einer modernen Wissensgesellschaft zu stellen. Wir streben an, Methodenvielfalt, Umgang mit modernen Medien, Öffnung der Schule nach außen und die Nutzung außerschulischer Bildungsangebote als selbstverständliche Elemente in den Schulalltag zu integrieren.

Persönlichkeitsentwicklung in der Schule kann nur durch die Verknüpfung von sozialer und fachlicher Kompetenz gelingen – das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Deshalb ist es unser Ziel, diese Elemente nicht voneinander getrennt, sondern als Einheit zu betrachten.

Zielvorstellungen zur Umsetzung des Leitbildes

Um die im Leitbild benannten Ziele zu erreichen, genügt es nicht, nur einzelne Projekte zu formulieren. Die Ziele können nur dann erreicht werden, wenn auf breiter Ebene viele Faktoren ineinandergreifen und sich ergänzen.
Wertevermittlung und Studierfähigkeit werden hier getrennt vorgestellt und konkretisiert, obwohl ihre gegenseitige Abhängigkeit schon im Leitbild dargestellt wurde.

Die Vermittlung von Werten kann nur gelingen, wenn diese im Schulalltag vorgelebt und umgesetzt werden. Dazu zählt insbesondere die Zusammenarbeit

  • im Kollegium (Klassenteams, Tandem, fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben, verstärkte Kooperation der Fachlehrerinnen und Fachlehrer)

  • mit den Eltern, die getragen ist von dem Verständnis, dass Wertevermittlung vor allem dann gelingt, wenn sie zwischen Lehrkräften und Eltern transparent gestaltet wird, und Eltern dazu beitragen können, diese zu unterstützen und zu fördern

  • mit den Schülerinnen und Schülern (Einbeziehung in die Unterrichtsplanung/Projekte, Projekttage)

Der Erwerb sozialer Fähigkeiten geschieht nicht nur im Klassenunterricht, sondern ganz allgemein im täglichen Zusammenleben in der Schule. Das allgemeine Schulklima ist hier von besonderer Bedeutung. Dabei sind folgende Punkte zu entwickeln:

  • Konfliktbewältigung (Gewaltfreiheit und Gewaltprävention, Toleranz, Dialogfähigkeit und Dialogbereitschaft aller, Verantwortlichkeit)

  • Formulierung von schul- und klassenbezogenen Regeln

  • Förderung der Schulgemeinschaft (Klassen- und Kursfahrten, Exkursionen, Theateraufführungen, Musikabende, Kunstausstellungen, Sportveranstaltungen, SV-Fahrten, Kennenlernfahrten, Musikfahrten, Projekttage wie „Eckener on Tour“, Diskussionsveranstaltungen)

  • Förderung der Schülergremien

  • zusätzliche Klassenleiterstunden in Klasse 5 und 7

Um unsere Schülerinnen und Schüler zur Studierfähigkeit zu führen, verfolgen wir folgende Strategie: Eine umfassende Bildung beinhaltet den Erwerb von Wissen und die Kompetenz, sich Wissen anzueignen. Wir streben an, dass unsere Schülerinnen und Schüler diese Fähigkeiten in einem fachlich fundierten und methodisch abwechslungsreichen Unterricht erwerben.
Wir verzichten dabei bewusst auf die Schwerpunktbildung in einem Bereich. Stattdessen wird allen Fachbereichen im Rahmen unserer Möglichkeiten die Chance zur Weiterentwicklung geboten.
Die ständige Qualitätsentwicklung des Unterrichts ist dem Kollegium ein Anliegen.

Dabei sind folgende Punkte fortzuführen und zu entwickeln:

  • Lehrerfortbildung

  • Durchführung von Projektunterricht

  • Einsatz der neuen Medien im Unterricht

  • Nutzung außerschulischer Bildungsangebote

  • pädagogische Schulentwicklung

  • Teamarbeit der Lehrerinnen und Lehrer

  • Förderunterricht

  • interne Evaluation

Schule findet nicht nur im Klassenunterricht statt, sondern auch im Rahmen außerunterrichtlicher Aktivitäten. Die AGs an unserer Schule bereichern nach unserem Verständnis nicht nur den Schulalltag für die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer, sondern wirken sich durch die dort erworbenen Kompetenzen auch positiv im Klassenunterricht aus. Neben den positiven Auswirkungen für die Schulgemeinschaft ist eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler hier in besonderem Maße möglich. Auch hier streben wir ein breit gefächertes Angebot an.

 

2. Schulspezifische Rahmenbedingungen
Diese Angaben sind jeweils aktualisiert im Schulportal dokumentiert. Man erreicht das Schulportal über die Internetseite der Senatsschulverwaltung.
 

3. Situationsbeschreibung
3.1       Angebote
3. 1. 1 grundständiger altsprachlicher Zug

Die Schülerinnen und Schüler des grundständigen altsprachlichen Zuges lernen ab der 7. Klasse Französisch, eine Tochtersprache des Lateinischen. Damit ist die Belegung eines zusätzlichen Wahlpflichtfaches ab Klasse 9 freiwillig und nicht verpflichtend.

Latein und Französisch müssen in der gymnasialen Oberstufe fortgeführt werden, eines der beiden Fächer ist sogar Prüfungsfach (gilt bis zum Schuljahr 2017/18).

Verbindliche Sprachenfolge im altsprachlichen Zug: Englisch – Latein

Für Schülerinnen und Schüler des grundständigen Zuges ist die Reihenfolge der ersten beiden zu erlernenden Fremdsprachen festgelegt: In der 3. Klasse muss als erste Fremdsprache das Fach Englisch gewählt werden, damit in der 5. Klasse auf das in der Grundschule begonnene Früh-Englisch die zweite Fremdsprache Latein folgen kann. Englisch wird in der 5. Klasse mit dem Umfang von drei Wochenstunden fortgesetzt. Wird in der Grundschule in der 3. Klasse mit der Sprache Französisch begonnen, ist eine Aufnahme in den grundständigen Zug nicht möglich.

Die Schülerinnen und Schüler, die bereits in der 5. Klasse und nicht erst in der 7. Klasse mit dem Erlernen der 2. Fremdsprache beginnen, erhalten einen intensiveren Unterricht in der 2. Fremdsprache, da ihnen zwei Jahre mehr zur Verfügung stehen und die 2. Fremdsprache in diesen Jahren mit einer hohen Wochenstundenzahl unterrichtet wird. Darüber hinaus befinden sich die Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 und 6 in einem Lebensalter, das sich durch extrem hohe Lernfähigkeit auszeichnet – ein Vorteil, der gerade für das Erlernen einer weiteren Fremdsprache sehr von Nutzen ist.

Vorteile des frühen Lateinunterrichts

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse lernen Latein im Umfang von fünf Wochenstunden, eine Stunde findet gewöhnlich in Teilung statt. Die Teilungsstunde eignet sich in besonderem Maße für den Einsatz neuer Unterrichtsmedien wie ansprechender und didaktisch inzwischen auffallend gut aufbereiteter Computerlernprogramme sowie für den Gebrauch des Internets. Über vier Jahre hinweg erstreckt sich die Spracherwerbsphase, in der die Schülerinnen und Schüler das lateinische Grundvokabular und den wesentlichen Teil der Grammatik erlernen. Ab Klasse 9 findet dann der Übergang zur Originallektüre statt.
Die Qualifikation des Latinums erhalten die Schülerinnen und Schüler des grundständigen Zuges bereits nach Klasse 10, wenn die Leistung mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.

Das frühe Erlernen der lateinischen Sprache im grundständigen Zug bietet in vielerlei Hinsicht unterschiedliche Vorteile und führt zum Erwerb elementarer Schlüsselqualifikationen:

Steigerung der muttersprachlichen Kompetenz
Die Unterrichtssprache im Fach Latein ist Deutsch, Gegenstand des Unterrichts ist neben der Beschäftigung mit den Inhalten primär das Übersetzen lateinischer Texte. Ziel ist es dabei, eine möglichst genaue, d. h. den Sinn treffende und dabei gleichzeitig stilistisch gute deutsche Übersetzung zu finden. Durch die Suche nach der jeweils bestmöglichen Übersetzung erfolgt implizit ein Training des deutschen Ausdrucksvermögens, der aktive Wortschatz wird reichhaltiger und den Schülerinnen und Schülern fällt es erheblich leichter, Texte zu formulieren – eine grundlegende Anforderung in allen anderen Schulfächern und im späteren Leben.
Darüber hinaus fällt es Schülerinnen und Schülern mit umfangreichen Lateinkenntnissen vergleichsweise leicht, sich Fremdwörter herzuleiten, die ja zu einem großen Teil lateinischen Ursprungs sind, bzw. deren Bedeutung zu verinnerlichen – eine weitere grundlegende Anforderung beim Umgang mit Texten jedweder Art.
 

Aufbau und Training der Analysefähigkeit
Das Übersetzen lateinischer Texte stellt einen hohen Anspruch an ein gutes Analysevermögen – ein einzelner Buchstabe kann die Bedeutung eines Wortes und damit den Sinn des Satzes grundlegend verändern. Mit dem Erlernen der lateinischen Sprache schult sich der Blick fürs Detail, da genaues Hinsehen bei jeder Übersetzung verlangt wird. Lateinschülerinnen und -schüler eignen sich im Laufe der Jahre eine auffallend gute Analyse- und Strukturierungsfähigkeit an – eine Qualität, die ihnen besonders in den Naturwissenschaften sowie der Mathematik und Informatik von Nutzen sein wird.

Basis für den Erwerb weiterer Fremdsprachen
Da die romanischen Sprachen und auch das Englische in Grammatik und Vokabular ihren Ursprung im Lateinischen haben, fällt es Schülerinnen und Schülern mit Kenntnissen der lateinischen Grammatik und des lateinischen Vokabulars bedeutend leichter als Schülerinnen und Schülern ohne diese Kenntnisse, weitere moderne Fremdsprachen zu erlernen. Statistischen Untersuchungen zufolge lernen Schülerinnen und Schüler mit Latein als erster Fremdsprache durchschnittlich mehr moderne Fremdsprachen als Schülerinnen und Schüler, die Latein entweder gar nicht oder nicht als erste Fremdsprache erlernen. 

Basis für andere Unterrichtsfächer
Inhaltlich beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler im Lateinunterricht mit Themen aus der europäischen Kultur-, Literatur- und Kunstgeschichte sowie der Alten Geschichte. Neben dem Erwerb einer klassischen Allgemeinbildung wird den Schülerinnen und Schülern somit solides Grundlagenwissen für andere Schulfächer vermittelt.

3.1.2 Fremdsprachenangebote für die anderen Züge
Für Schülerinnen und Schüler der nicht altsprachlichen Züge des Eckener–Gymnasiums, die mit Beginn der 7. Klasse in unserer Schule aufgenommen werden, gelten zwei mögliche Sprachenfolgen: Die auf der Grundschule begonnene erste Fremdsprache Englisch wirdin der 7. Klasse fortgesetzt und gegebenenfalls bis zum Abitur fortgeführt. Schülerinnen und Schüler mit Französisch als erster Fremdsprache können am Eckener-Gymnasium nicht aufgenommen werden. In den Klassenstufen 7 und 8 wird Englisch mit vier Wochenstunden, in den Klassenstufen 9 und 10 mit dreiWochenstunden unterrichtet.
In der 7. Klasse kann als zweite Fremdsprache entweder Latein oder Französisch gewählt werden. Die zweite Fremdsprache wird in den Klassenstufen 7 und 8 mit vier Wochenstunden, in den Klassenstufen 9 und 10 mit drei Wochenstunden unterrichtet.
In der 9. Klasse kann eine dritte Fremdsprache im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts gewählt werden. Für Schülerinnen und Schüler, die in Klasse 7 die Sprachenfolge Englisch – Französisch gewählt haben, ist dies Latein, für Schülerinnen und Schüler, die in Klasse 7 die Sprachenfolge Englisch – Latein gewählt haben, ist diesFranzösisch. Die dritte Fremdsprache wird mit drei Wochenstunden unterrichtet.
In der gymnasialen Oberstufe können zweiderdrei Fremdsprachenin Grund- oderLeistungskursen fortgesetzt werden.

Latinum: Das Latinum erwerben Schülerinnen und Schüler mit der in der 7. Klasse begonnenen zweiten Fremdsprache Latein am Ende des 2. Kurssemesters in der Gymnasialen Oberstufe, wenn die auf dem Zeugnis erteilte Note mindestens „ausreichend“ (5 Punkte) lautet.
Schülerinnen und Schüler mit Latein als dritter Fremdsprache erhalten das Latinum am Ende des dritten Kurssemesters, wenn die auf dem Zeugnis erteilte Note mindestens „ausreichend“ (5 Punkte) lautet.
 

3.1.3    Die Band-Klassen
Die Band-Klassen sind ein besonderes Angebot für musikalisch interessierte Schülerinnen und Schüler. In dieser Profilklasse erhalten die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse einen auf drei Wochenstunden erweiterten Musikunterricht. Dabei ist für das pädagogische Konzept von besonderer Bedeutung, dass die Aufnahme in diese Profilklasse grundsätzlich aus musikalischer Sicht voraussetzungslos erfolgt, spezielle musikalische Vorkenntnisse werden nicht erwartet.
In dieser Klasse werden die Kompetenzen zu einem großen Teil handlungsorientiert vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Stunde Instrumentalunterricht (Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboard oder Gesang) und eine Stunde Bandunterricht in einer Kleingruppe von 5-8 Schülerinnen und Schülern. In einer dritten Musikstunde werden theoretische Grundlagen erarbeitet, auch hier stehen handlungs- und praxisorientierte Methoden im Vordergrund.
Das Konzept dieser Profilklasse sieht vor, dass durch das gemeinsame Musizieren nicht nur musikalische Fähigkeiten, sondern verstärkt auch soziale Kompetenzen entwickelt werden. Mit steigender Erfahrung sollen die Bands mehr Verantwortung übernehmen und Eigenständigkeit und Kreativität erlangen. Während im ersten Jahr zunächst fertig arrangierte Klassiker der Pop- und Rockmusikgeschichte sowie aktuelle Hits gecovert werden, sollen im Laufe des zweiten Jahres auch eigene Songs mit selbst verfassten Texten geschrieben und aufgeführt werden.
Zu der pädagogischen Programmatik der Band-Klassen gehört, dass diese nicht nur das musikalische Leben in der Schule mittragen, sondern auch in den Stadtteil hineinwirken. Regelmäßig treten die Bands sowohl bei Schulkonzerten als auch bei Stadtteilfesten und Kulturveranstaltungen im Bezirk auf.
Das Angebot der Band-Klasse erfolgt in Kooperation mit dem Verein „YoungsterBandBerlin e.V.“, wobei qualifizierte Instrumentalpädagoginnen und -pädagogen im Team mit den Musiklehrerinnen und -lehrern der Schule arbeiten. Weitere Workshops, z.B. zum Songwriting oder zur Stimmbildung, ergänzen das Angebot.
Die Schule fördert das Profil der Band-Klassen, indem sie den Musikunterricht bezuschusst, so dass die Eltern nur einen Teil der entstehenden Kosten zu tragen haben.

3.1.4 MINT-Züge
Das Eckener-Gymnasium hat zwei MINT-Klassen, eine grundständige ab Klasse 5 und eine ab Klasse 7.
Der MINT-Zug ab Klasse 5 ist eine Klasse besonderer pädagogischer Prägung und mit einem besonderen Unterrichtskonzept ausgestattet, das sich in drei wesentliche Punkte gliedert.
Der Nawi-Unterricht wird jeweils im ersten Halbjahr der 5. und der 6. Klasse thematisch in eine Rahmenhandlung eingebettet. In der 5. Klasse lösen die Schülerinnen und Schüler einen Kriminalfall und erarbeiten sich dabei notwendige naturwissenschaftliche Methoden und Verfahren, die sie der Lösung des Falles näherbringen. Begleitend dazu finden Exkursionen zu außerschulischen Lernorten (z. B. Schülerlabor) statt. Für das jeweilige zweite Halbjahr erfolgt der Unterricht ebenfalls in enger Kopplung mit thematischen Unterrichtsgängen. Der Mathematikunterricht ist durchgängig verstärkt.
Der Zugang zum Bereich Informatik erfolgt in Form einer wöchentlichen Doppelstunde „Robotik“, die im Teamteaching erteilt wird und die Schülerinnen und Schüler an das Programmieren von LEGO-Robotern heranführt.
Ab Klasse 9 müssen Schülerinnen und Schüler dieses Zuges ein MINT-Fach als Wahlpflichtfach wählen. In der gymnasialen Oberstufe besteht die Verpflichtung, als Leistungskurs Mathematik, Chemie, Physik oder Informatik zu wählen.
Für Schülerinnen und Schüler, die erst ab Klasse 7 den MINT-Zug besuchen, erfolgt ein adäquates Angebot in Mathematik und „Robotik“. Die Kursverpflichtung entfällt.
Angestrebt wird hier neben der Vernetzung von Inhalten durch projektartigen Unterricht mit außerschulischen Lernorten die regelmäßige Teilnahme an (kleineren) Wettbewerben, Ausarbeitung von Wettbewerbsbeiträgen in einer AG, Förderung des „Forschergeistes“ und langfristig die Teilnahme an „Schüler experimentieren" bzw. später auch an „Jugend forscht“.
Darüber hinaus findet eine Zusammenarbeit zwischen dem FB Deutsch (bzw. der Sprachförder-AG) und den MINT-Fächern statt, es geht dabei um Satzbausteine, Protokolle, Lese-Plan, Operatoren-Liste, Lernszenario u.a.

3.1.5 Wahlpflichtangebot in der 9. und 10. Klasse
In der 9. Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler ein Wahlpflichtfach beliebig. Möchte jemand eine dritte Fremdsprache, Französisch oder Latein, erlernen, so muss er damit ebenfalls in der 9. Klasse anfangen. Der Fremdsprachenunterricht wird im Gegensatz zu den anderen Wahlpflichtfächern für zwei Jahre gewählt und dreistündig erteilt, während die anderen Fächer zwei Stunden pro Woche unterrichtet werden. Das Fach Informatik beginnt ebenfalls in der 9. Klasse und kann in der gymnasialen Oberstufe fortgesetzt werden.
In der 10. Klasse sind zwei Wahlpflichtfächer für jeweils ein halbes Jahr zu wählen. Zur Auswahl stehen dafür alle Fächer, die auch später zur Wahl als Leistungskurs angeboten werden. Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit auszutesten, ob das Fach als Leistungskurs geeignet ist. Dies dient der Vorbereitung der Kursphase. Eine in der 9. Klasse begonnene Fremdsprache bzw. Informatik wird fortgeführt.

3.1.6 Kursangebot in der Oberstufe
In der gymnasialen Oberstufe werden Leistungskurse (LK) fünfstündig und Grundkurse (GK) dreistündig unterrichtet. Die Mitarbeit in diesen Kursen macht natürlich umso mehr Spaß, je mehr man sich für das Fach interessiert, dort arbeiten mag und diese Arbeit von Erfolg, auch in Form guter Noten, gekrönt wird. Dieses ist im Hinblick auf einen guten Abiturdurchschnitt nötig, da die Leistungskursnoten ein stärkeres Gewicht als die Grundkursnoten bei der Bildung der Durchschnittsnote haben.
Dadurch, dass wir bei der Bildung von Leistungskursen mit dem Askanischen Gymnasium und dem Luise-Henriette-Gymnasium kooperieren, können Schülerinnen und Schüler oft auch Kurse besuchen, die an unserer Schule aufgrund der geringen Nachfrage nicht hätten eingerichtet werden können oder deren Wahl nicht in die entsprechenden Schienen passt. Natürlich setzt das die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler voraus, in den großen Pausen von einer Schule zur anderen zu fahren.
Es gibt einige Pflichtkurse, egal ob als Grund- oder Leistungskurs, die die Schülerinnen und Schüler besuchen müssen. Hierzu gehören Deutsch, eine Fremdsprache, ein künstlerisches Fach, zwei gesellschaftswissenschaftliche Fächer, Mathematik, eine Naturwissenschaft und Sport. Daneben gibt es die Möglichkeit, die Laufbahn in der gymnasialen Oberstufe so zu gestalten, dass die individuellen Neigungen und Interessen berücksichtigt werden. Hier ist das Fach Informatik zu nennen, das vier Semester besucht und als Prüfungsfach gewählt werden kann. Hierzu gehören auch die Grundkurse Darstellendes Spiel und Musik-Ensemble in den ersten beiden Semestern der gymnasialen Oberstufe. Höhepunkte dieser Kurse sind die gut besuchten Aufführungen am Schuljahresende.
Das Eckener-Gymnasium bietet regelmäßig neben den Leistungskursen Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Politikwissenschaften, Geschichte und Geographie auch Leistungskurse in den Fächern Französisch, Latein, Philosophie, Musik und Kunst an.

3.1.7 Arbeitsgemeinschaften
Am Eckener-Gymnasium finden jährlich ca. 20 Arbeitsgemeinschaften statt. Das Angebot richtet sich nach den vorhandenen Möglichkeiten und den Interessen der Schülerinnen und Schüler.
Mit einer mehrjährigen Tradition sind das z.B.: Schülerzeitung, Veranstaltungstechnik, Chor (5.-7.), Chor (8.-13.), Schach, Basketball, Theater und Schule ohne Rassismus.
Schülerinnen und Schüler werden ermuntert, die Leitung von AGs zu übernehmen.

3.1.8 Frankreich-Austausch
Seit 1985 besteht der deutsch-französische Schüleraustausch mit unserer Partnerschule, dem Lycée René Cassin in Gonesse bei Paris, und seitdem finden regelmäßig zweimal im Jahr Schülerbegegnungen statt. Schüler, die Französisch entweder als zweite oder als dritte Fremdsprache erlernen, können von der 9. bis zur 10. Jahrgangsstufe am Frankreichaustausch teilnehmen. Ihre interkulturelle Kompetenz wird durch den intensiven persönlichen Kontakt mit der gastgebenden Familie wie auch mit der Partnerschule, in der die Gäste am Unterricht und an außerunterrichtlichen Veranstaltungen teilnehmen, gefördert. Dieses Projekt wird als Beitrag für das Schulentwicklungsprogramm gesehen.

3. 2 Unterrichtskonzepte und –methoden
3.2.1    Durchgängige Sprachbildung/Sprachbildungskonzept
Da der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache bei über 40% liegt, werden dem Eckener-Gymnasium Sprachförderstunden zugewiesen. Daraus resultiert die Verpflichtung, ein Konzept zur Durchgängigen Sprachbildung vorzulegen.
Ab dem Schuljahr 2015/16 legt das Kollegium des Eckener-Gymnasiums folgende Entwicklungsschwerpunkte zur Durchgängigen Sprachbildung fest und verpflichtet sich, diese Maßnahmen zu evaluieren (vgl. Sprachbildungskonzept für das Schuljahr 2015/16):

  1. Informieren des Kollegiums über die Bedingungen von Sprachförderung im Sinne Durchgängiger Sprachbildung

  2. Informieren des Kollegiums über das schulische Konzept der Durchgängigen Sprachbildung

  3. Vereinbarung eines gemeinsamen Entwicklungs-/Evaluationsschwerpunktes im Bereich der Sprachkompetenz Schreiben

  4. Durchführung eines Studientags zur Durchgängigen Sprachbildung mit dem thematischen Schwerpunkt Sprachkompetenz Schreiben

  5. Aufnahme der Durchgängigen Sprachbildung in das Schulprogramm

Die Entwicklungsschwerpunkte werden evaluiert und neue Entwicklungsschwerpunkte werden ab dem Schuljahr 2016/17 festgelegt. Die Fortschreibung ist den Sprachbildungskonzepten ab dem Schuljahr 2016/17 zu entnehmen.

 

  •  Einsatz der neuen Medien ...

im Fremdsprachenunterricht
Im Unterricht in den modernen Fremdsprachen spielen die neuen Medien in zweierlei Hinsicht eine Rolle:
Sie bieten die Chance schneller und direkter Informationsbeschaffung, zum Beispiel sich in Ergänzung zu den Informationen im Lehrbuch über das Internet weitere Informationen über Personen, Orte und Einrichtungen in Amerika, Frankreich und Großbritannien zu beschaffen. Das am Eckener-Gymnasium im Fach Englisch eingeführte Lehrbuch English G 2000 regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, sich durch Aufsuchen zahlreicher britischer und amerikanischer Internetseiten Detailkenntnisse zu den in den einzelnen Kapiteln vorgestellten Orten oder Einrichtungen, z.B. einer High-School im Mittleren Westen, zu beschaffen.
Im Kursunterricht der gymnasialen Oberstufe ermöglichen die neuen Medien über das Internet zum einen den direkten Zugang zu den amerikanischen, britischen und französischen Massenmedien. Zum anderen machen es die neuen Medien möglich, in der Fremdsprache selbst produktiv zu werden und Materialien zu erstellen, die vom Layout her professionell aussehen und textlich korrekt sind. Die Unterrichtsaufgabe, einen fremdsprachlichen Werbeflyer zu erstellen oder einen Zeitungsartikel mit Überschrift und Zwischenüberschriften zu gestalten, lässt sich am Computer befriedigender lösen als auf dem Papier. Das fertige Produkt hat dann nicht nur Skizzencharakter, sondern sieht tatsächlich annähernd so aus wie in der Wirklichkeit. Hierbei spielt vor allem eine Rolle, dass die Schülerinnen und Schüler während ihrer Arbeit Fehler ohne Spuren korrigieren können, Schriftgröße und Type wählen können und zum Beispiel Bilder einfügen können.

 …im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht

Im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht der Fächer Geschichte, Sozialkunde, Politikwissenschaft und Erdkunde nehmen die neuen Medien einen immer größeren Bereich ein. Hierbei sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Nutzungsarten zu unterscheiden. Da wäre zum einen die Informationsbeschaffung, zum anderen die Präsentation von Lernergebnissen.
Bei der Informationsbeschaffung steht das Internet mit seinen Webseiten im Vordergrund. So werden bei der Behandlung einer Bundestagswahl die entsprechenden Wahlprogramme der Parteien aufgerufen und untersucht. Bei der Behandlung von Entwicklungsländern liefert das Internet eine schier unendliche Fülle von Informationen. Zugleich können aber auch fertige Softwareprogramme wie z.B. Encarta mit Gewinn herangezogen werden. Dies gilt auch für fertige Lernprogramme. So hilft etwa die CD-ROM ‚Die Stadt im Mittelalter’ im Geschichtsunterricht der 7. Klasse den Schülerinnen und Schülern, sich über verschiedene Aspekte des Lebens in der mittelalterlichen Stadt zu informieren, wobei neben die klassischen Text- und Bildquellen auch Lieder oder gesprochene Kommentare treten. Besonders eindrucksvoll wird dies auch z.B. bei Spielbergs Shoah-Projekt ‚Erinnern für Gegenwart und Zukunft’, in dem zwei Überlebende des Holocaust ihre Geschichte erzählen.
Neben der Informationsbeschaffung steht immer mehr die Präsentation von Ergebnissen im Mittelpunkt. So geht der neue Rahmenlehrplan für Politikwissenschaft davon aus, dass im Rahmen der zu erwerbenden Handlungskompetenz die Präsentation mithilfe neuer Medien selbstverständlicher Bestandteil des Unterrichtes wird. Als Ziel wird gefordert, dass die Schülerinnen und Schüler im vierten Semester in der Lage sind, Programme wie Powerpoint oder Mediator als Grundlage seines Vortrages einzusetzen. Auch die Erstellung von Webseiten soll eine Möglichkeit der Präsentation sein.

 

  •  Nutzung von Smart-Boards, Beamern

Das Eckener-Gymnasium verfügt in einigen ausgewählten Klassenräumen sowie in zahlreichen Fach- und Kursräumen über Smart-Boards, die für den Unterricht intensiv genutzt werden. Darüber hinaus sind viele Klassenräume mit fest installierten Deckenbeamern+Laptop+DVD-Player ausgestattet. Alternativ können mobile Beamer bzw. mobile Beamer-DVD-Kombinationen genutzt werden.

3.2.4 Projektunterricht

Projektarbeit ist regelmäßiger Bestandteil des Unterrichts an unserer Schule. Eine Auflistung der einzelnen Projekte wäre zu lang, wir verweisen exemplarisch auf das Projekt „Zeitung in der Schule“, an dem wir regelmäßig mit mehreren Klassen teilnehmen, und den Projekttag „Eckener on Tour“, der erstmalig 2013 mit großem Erfolg durchgeführt wurde und weitergeführt wird.
Projektarbeit ist besonders wichtig, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, selbstbestimmtes und selbstständiges Arbeiten zu erlernen.
Projektarbeit wird von der Schulleitung wertgeschätzt und unterstützt.

3.2.5    Pädagogische Konzepte für den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium
Erleichterung des Übergangs von der Grundschule zur Oberschule
Vielen Schülerinnen und Schülern fällt der Wechsel von der Grundschule auf die Oberschule nicht ganz leicht. Um ihnen den Übergang zu erleichtern, hat das Eckener-Gymnasium für die sehr jungen Schülerinnen und Schüler das „Paten-Modell“ eingeführt, über das jeder/jedem zukünftigen Schüler/in der Schule ein/e Patin/Pate aus der aktuellen 5. bzw. 7. Klasse zugeteilt wird. Die/Der Patenschüler/in aus der entsprechenden Klasse begrüßt sein „Patenkind“ bereits vor den Sommerferien mit einem persönlichen Brief und berichtet in diesem Brief über seine Erfahrungen aus dem ersten Jahr an der Oberschule. Sie/Er begrüßt es bei der Einschulung, so dass sich beide Schüler/innen gleich zum Schuljahresbeginn kennen lernen. Die/Der ein Jahr ältere Schüler/in stellt für die/den jüngere/n eine/n wichtige/n Ansprechpartner/in in der ersten Zeit am Gymnasium dar.

Erleichterung der Eingewöhnung am Gymnasium
In den meisten Grundschulen ist es üblich, die Klassen 1 bis 4 mit sehr wenigen unterschiedlichen Lehrkräften zu besetzen, die mit hoher Stundenzahl in den Klassen unterrichten und somit für die Schülerinnen und Schüler zu engen Bezugspersonen werden. In der Oberschule hingegen setzt sich ab Klasse 7 das Fachlehrerprinzip durch und die Schülerinnen und Schüler werden von vergleichsweise vielen Lehrerinnen und Lehrern in den einzelnen Fächern unterrichtet. Um den Bedürfnissen der jungen Schülerinnen und Schüler der grundständigen Züge entgegen zu kommen, hat sich das Eckener-Gymnasium dazu entschieden, den Klassen 5 und 6 möglichst wenig unterschiedliche Lehrkräfte mit möglichst hoher Stundenzahl zuzuteilen, so dass diese für die Schülerinnen und Schüler im neuen Umfeld schnell zu festen Bezugspersonen werden.

Arbeitsformen in den Klassen 5 und 6
In den Klassenstufen 5 und 6 finden in besonderem Maß offene Unterrichtsformen wie Exkursionen, Projektarbeit, Lernen an Stationen und Lernspiele statt, die für viele Grundschulen charakteristisch sind. Auf diese Weise soll den besonderen Altersbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler entsprochen werden. Sie werden allmählich an Arbeitsformen herangeführt, die eher für die Oberschule kennzeichnend sind. Gleichzeitig werden den Schülerinnen und Schüler bereits in Klasse 5 und 6 Arbeitstechniken vermittelt, die speziell für die weiterführende Gymnasialarbeit eine wesentliche Basis bilden sollen. Hierzu zählen Fertigkeiten wie das eigenständige Anfertigen von Referaten, die Erstellung von Thesenpapieren und Informationsplakaten, die Anfertigung von Versuchsprotokollen im naturwissenschaftlichen Unterricht u. ä.

Schnelles Vorankommen im Unterrichtsstoff in den grundständigen Zügen
In die Klassen der grundständigen Züge werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die in der Grundschule weit überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben. In Klasse 5 bildet sich somit eine sehr homogene Lerngruppe heraus, die ein schnelles Vorankommen im Unterrichtsstoff möglich macht. Indem die grundlegenden Themen aufgrund des hohen Leistungsvermögens der Schülerinnen und Schüler also vergleichsweise schnell erfasst werden, bleibt mehr Raum für die Vertiefung einzelner Themen und die Behandlung von zusätzlichen Sachgebieten, die auf das Interesse der Schülerinnen und Schüler stoßen. Am Ende von Klasse 6 verfügen die Schülerinnen und Schüler über Arbeitstechniken und eine Wissensbasis, die eine überdurchschnittlich gute Basis für die weiterführende Gymnasialarbeit ab Klasse 7 darstellt.

3.2.6 Klassenfahrten und Studienfahrten

An unserer Schule werden regelmäßig Klassenfahrten durchgeführt. In der Regel finden diese in der 6. Klasse und der 8. Klasse sowie der 10. Klasse nach den Sommerferien in einem entsprechend beschlossenen Zeitraum statt. Darüber hinaus werden themenorientierte Studienfahrten in den höheren Klassen und der Oberstufe angeboten.
Für die neuen 5. und 7. Klassen finden vor den Herbstferien Kennenlernfahrten statt, die einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Miteinander leisten.
Einmal im Schuljahr fahren jahrgangsübergreifend alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Musik-AGs, des Chores und des Orchesters auf eine Musikfahrt.
Ebenso fährt die GSV einmal im Jahr auf eine kurze Studienfahrt.





 

3. 3 Differenzierung und Förderung besonderer Schülergruppen
3.3.1    Förderkonzepte
In den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik werden in den Klassenstufen 7 und 8 Förderstunden angeboten. Zusätzlich findet eine integrative Sprachförderung im Unterricht und/oder additive Förderung im Sinne der Durchgängigen Sprachbildung statt, die detailliert im Sprachbildungskonzept des Eckener-Gymnasiums ab dem Schuljahr 2015/16 ausgewiesen sind.
Besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler werden im 6. Jahrgang der Mathematischen Schülergesellschaft (Humboldt-Universität zu Berlin) vorgestellt.
Die Schule nimmt regelmäßig und erfolgreich an diversen Wettbewerben im naturwissenschaftlichen, sprachlichen und sportlichen Bereich auf Landes- und Bundesebene teil.

3.4 Schulorganisation
3.4.1    Erweiterte Schulleitung
Seit dem Schuljahr 2004/2005 besitzt das Eckener-Gymnasium eine, gemäß § 74 SchuIG von der Gesamtkonferenz beschlossene, erweiterte Schulleitung, repräsentiert durch vier, von der Gesamtkonferenz für zwei Jahre gewählte Mitglieder des Kollegiums, den Schulleiter und den stellvertretenden Schulleiter sowie den Pädagogischen Koordinator.
Die erweiterte Schulleitung tagt regelmäßig mindestens 14-tägig für ca. 2,5 Stunden.
Die Beratungen dienen vor allem der Förderung der Zusammenarbeit des Kollegiums und der Schulleitung. Eine erhöhte Transparenz wird durch die Mitwirkung an allen Entscheidungen von grundsätzlicher pädagogischer Bedeutung gesichert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt bei der Entwicklung und Fortschreibung des Schulprogramms.

3.4.2 Grundsätze der Unterrichtsverteilung unter Berücksichtigung des Schulprofils
Die Unterrichtsverteilung erfolgt bei weitest gehender Berücksichtigung der Kollegenwünsche. Dafür legen die Fachbereiche abgestimmte Vorschläge zum Unterrichtseinsatz vor. Grundsätzlich wird ein Einsatz in beiden Fächern und den beiden Sekundarstufen angestrebt. Für alle Jahrgänge werden Klassenleiter-Stellvertreter-Teams gebildet und die Lehrerinnen und Lehrer werden grundsätzlich mit ihren Fächern in ihren Klasse eingesetzt.

3.4.3 Unterrichtsorganisation
Die Verteilung der Unterrichtszeiten (Stundendauer grundsätzlich 45 Minuten) und der Pausen ergibt sich aus der Hausordnung. Aus der engen Kooperation mit dem Askanischen Gymnasium und dem Luise-Henriette-Gymnasium im Bereich der Leistungskurse folgt für die drei beteiligten Gymnasien ein identisches Zeitraster. Entscheidende Vorteile ergeben sich aus einem stark erweiterten Kursangebot sowie vielen zusätzlichen Realisierungsmöglichkeiten unterschiedlichster Kurskombinationen.

3.4.4 Lehrerfortbildung
Das Gesamtkollegium nutzt regelmäßig den gemeinsamen Studientag, um sich zu aktuellen Themen fortzubilden. Daneben werden zahlreiche Angebote an das Kollegium herangetragen und Fortbildungswünsche grundsätzlich gefördert und unterstützt - auch bei ganz- bzw. mehrtägigen Veranstaltungen.

3.4.5 Grundsätze zur Verwaltung des Schulbudgets
Die Fachbereiche erstellen für jedes Haushaltsjahr eine detaillierte Zusammenstellung aller Beschaffungswünsche. Auf dieser Basis erstellt der Finanzausschuss eine Vorlage der Mittelverteilung für die Schulkonferenz.
 

3.5 Ausstattung der Schule
3.5.1    Cafeteria
Seit 2001 bietet das Eckener-Gymnasium ihren Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrerinnen und Lehrern eine helle und originell ausgestattete Cafeteria, die mit runden Tischen und moderner Bestuhlung zum Aufenthalt in den Pausen und Freistunden einlädt. Hier – in der ehemaligen Direktorenwohnung - öffnet sich die ehrwürdige Schularchitektur mit einem gemütlichen Wintergartenerker sowie einer Treppe zur schuleigenen Grünanlage mit alten Bäumen nach außen, womit ein großer Erholungs- und Freizeitwert verbunden ist.
Die Cafeteria wird seither professionell betreut und ist täglich von 9.00 bis 14.30 Uhr sowie bei besonderen schulischen Anlässen geöffnet. Das kulinarische Angebot ist abwechslungsreich, schmackhaft und gesund und wird freundlich und optisch appetitanregend präsentiert. Es befriedigt preiswert die unterschiedlichsten Bedürfnisse nach süßen und gesunden Speisen und Getränken, so dass in den Pausen ein großer Andrang herrscht.

3.5.2    Schulgarten und Tierhaltung
Seit 1996 gehört der Schulgarten zur Ausstattung des Eckener-Gymnasiums. Er befindet sich gegenüber der Schule und bietet unseren Großstadtkindern die Möglichkeit, teilweise ihre ersten Erfahrungen bei der Gartenarbeit zu sammeln. Schulgartenarbeit wird immer wieder in den Biologieunterricht bei thematischer Passung eingebunden. Zusätzlich findet regelmäßig eine Schulgarten-AG statt. Von der Aussaat der Sämereien bis hin zur Ernte vergeht gut ein halbes Jahr, deshalb können die Schülerinnen und Schüler hier, bei guter Pflege der Pflanzen und einem engagierten Arbeitseinsatz, die „Früchte ihres Handelns“ am Ende selbst in den Händen halten. Es erfüllt uns immer wieder mit Stolz, wenn wir nach mühevoller Arbeit und einer langen Zeit des Wartens und Geduldübens die ersten Erdbeeren, Tomaten, Kartoffeln oder Zucchini geerntet haben.
Ganz nebenbei werden aber auch eine Reihe wichtiger Fähigkeiten und Kenntnisse bei der Gartenarbeit ausgebaut. Teamfähigkeit ist hier an erster Stelle zu nennen. Gartenarbeit in den Schulalltag zu integrieren, verlangt konsequente Planung, jede Menge Absprachen und verlässliche Arbeitsteilung.
Darüber hinaus werden ökologische Zusammenhänge erfahrbar, wenn z.B. der Kompost mit den Abfällen aus dem letzten Jahr, im Frühjahr als Dünger auf die Beete aufgebracht wird oder die Brennnesselbrühe gegen die Blattlausplage zum Einsatz kommt.

Im Fachbereich Biologie sind Aquarien mit wechselndem Fischbesatz und Terrarien mit Insekten und Amphibien zu bestaunen. Alle Tiere werden auch, bei einer entsprechenden thematischen Nähe, im Unterricht eingesetzt.

3.5.3 Computerräume, moderne Medien
Die Schule verfügt über drei modern ausgestattete Computerfachräume sowie etliche Smart-Boards (s. 3.2.3) und Klassenräume mit fest installierten Deckenbeamern, die mit Laptop und DVD-Player gekoppelt sind. Zusätzlich können mobile Beamer bzw. mobile Beamer-DVD-Kombinationen ausgeliehen werden.

Die Schülerinnen und Schüler können sich Notebooks ausleihen und mit ihnen in Räumen der Schule ihre Aufgaben bearbeiten. Im gesamten Schulgebäude steht WLAN für die Notebooks zur Verfügung. Zusätzlich gibt es in fast allen Unterrichtsräumen der Schule LAN-Anschlüsse für die schnellere Übertragung.
Der Fachbereich Kunst verfügt über einen eigenen Computerraum, der mit der Schülerzeitung zusammen konzipiert wurde und auch für die redaktionelle Arbeit genutzt wird.

 

3.5.4 Ausstellungsflächen im Schulgebäude
In unserer weitläufigen Schule fallen regelmäßig umfangreiche Präsentationen von Werken auf, die von den Schülerinnen und Schülern im regulären Unterricht oder in Arbeitsgemeinschaften und auf freiwilliger Basis mit großem Enthusiasmus selbst geschaffen wurden. Sie tragen nicht nur zur Schulverschönerung bei, vielmehr prägen diese sichtbaren Projekte das Schulgebäude als individuellen und gemeinschaftlichen Lernort mit.
Die Präsentationen sind im Eckener-Gymnasium gezielt als Wechselausstellungen konzipiert, um der Vielfalt und den Veränderungen der in der Schule tätigen Menschen Rechnung zu tragen. Neben der Ausgestaltung der Klassenräume, die vielfältig von den Klassen selbst organisiert wird, werden unterschiedlichste Werke aus dem Kunstunterricht wie auch Projektpräsentationen anderer Fächer für alle sichtbar auf den vielen Steckwandflächen gezeigt, die sich über die ausgedehnten Gänge aller drei Etagen des Schulgebäudes hinziehen. Weitere frei gruppierbare Stellwände und viele Wechselrahmen im Foyer, Treppenhaus wie auch in der Cafeteria ergänzen die Ausstellungsmöglichkeiten. Des Weiteren stehen nach modularem Prinzip gebaute, variabel arrangierbare Podeste für die Präsentation plastischer Schülerarbeiten zur Verfügung. Außerdem kann jede Klasse eine halbkreisförmige Bildfläche, die sich über der jeweiligen Klassenraumtür im Gang befindet, zur freien Selbstdarstellung identitätsstiftend nutzen.
Die im Vorraum des Kunstfachbereichs stehenden Caféhaus-Tische wurden künstlerisch überarbeitet und lassen diesen ehemals neutralen Ort als optischen Auftakt zum Fachbereich Kunst erscheinen. Die Idee der visuellen Raumsignifikanz wurde seither im regulären Kunstunterricht weiterverfolgt: Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe bemalten die alten, teilweise lädierten und wenig ansehnlichen Kunstraumstühle künstlerisch, etwa mit Bildzitaten aus der Kunstgeschichte, um den Kunstraum in seiner Erscheinung nicht nur aufzuwerten, sondern ihn als kunstspezifischen Ort zu kennzeichnen, der auch andere Schülerinnen und Schüler auf die individuelle Gestaltungsmöglichkeit scheinbar banaler oder selbstverständlicher Standardprodukte aufmerksam macht.

3.5.5 Technik-AG
s. Homepage des Eckener-Gymnasiums: Arbeitsgemeinschaften / Technik-AG
Dort gibt es einen Link zur AG Veranstaltungstechnik, die den organisatorischen Rahmen für sämtliche Veranstaltungen in der Aula (Musikabende, Theateraufführungen, Musicals) sichert. Diese AG wird von ehemaligen Schülern geleitet.

3.6 Besondere Angebote und pädagogische Traditionen der Schule

3.6.1    Die Musikabende

Am Eckener-Gymnasium ist es seit langem Tradition, dass am Ende jedes Schuljahres zwei große Veranstaltungen stattfinden, die ausschließlich der Musik gewidmet sind. Hier werden die Ergebnisse vorgestellt, die mit Schülerinnen und Schülern im Musikunterricht oder den vielen Musik-AGs erarbeitet wurden. So sind neben Einzeldarbietungen die verschiedenen Chöre, die Gitarren-AG, Violin-AG, das Orchester und die Bläsergruppe zu hören. Auf Grund der Fülle von Beiträgen ist es notwendig, dass zwei Musikabende stattfinden, die unterschiedliche Programme aufweisen, wobei der erste klassisch, der zweite eher modern ausgerichtet ist. So besteht auch für die unterschiedlichen Bands, die es an unserer Schule gibt, eine Plattform, sich einmal dem Publikum zu präsentieren.
Die Musikabende werden jeweils von Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, meist Abiturienten, moderiert, die die Beiträge der bis zu 200 Mitwirkenden ankündigen und erläutern. Für die professionelle technische Ausrichtung ist die Technik-AG verantwortlich, der es ebenfalls zu verdanken ist, dass von allen Konzerten Tonträger und Videos existieren.
Ca. alle zwei Jahre kommt im Eckener-Gymnasium ein Musical zur Aufführung. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung, die sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern auf freiwilliger Teilnahme beruht.

3.6.2 Theaterabende

Seit mehr als 30 Jahren gibt es am Eckener-Gymnasium einen Grundkurs Darstellendes Spiel, kurz Theater-Kurs genannt. Er findet in den ersten beiden Semestern der Qualifikationsphase der Oberstufe statt und kann in die Abiturqualifikation eingebracht werden. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs ist der Besuch einer AG in der 10. Klasse. Talent muss man nicht unbedingt mitbringen, aber Spiellust, Bereitschaft, mit anderen zusammen auf ein vorzeigbares Ergebnis hin zu arbeiten, und Engagement sowie Zuverlässigkeit. Die Liste der gespielten Autoren ist lang: Shakespeare und Dürrenmatt, Molière und Wilde, Aristophanes und Ionesco, Frisch und Gogol u. v. a. mehr. Nach einem Jahr Arbeit gibt es dann zwei Theaterabende und für jeden einmal das Gefühl, für einige Minuten beifallumtost für jede ausgestandene Mühe belohnt zu werden.
Wer in der Sekundarstufe I erste Erfahrungen mit dem Theaterspielen sammeln will, kann an einer vom Fach DS unabhängigen AG teilnehmen.

3.7 Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen
3.7.1 Berufs- und Arbeitsweltorientierung in der Sekundarstufe I
Neben der Zusammenarbeit mit dem BIZ und dem Arbeitsamt gibt es eine enge Kooperation mit mehr-als-lernen e.V. im Rahmen des BvBO 2.0-Programms.
Für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse findet im Herbst mit mehr-als-lernen e.V. eine Stärken- und Kompetenzfahrt statt, die zur Vorbereitung des dreiwöchigen Betriebspraktikums am Schuljahresende dient. Auf der Grundlage der ermittelten Stärken und Kompetenzen entwickeln die Schülerinnen und Schüler Kriterien für die Wahl des geeigneten Praktikumsplatzes, dessen selbständige Suche ein wesentlicher pädagogischer Ansatz ist. Sollte dies Schwierigkeiten bereiten, steht beratende Unterstützung seitens der Schule zur Verfügung.
Im Winter findet für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse ein Besuch im BIZ statt, der im Wesentlichen über schulische und berufliche Möglichkeiten nach der 10. Klasse informieren soll.  Fast alle Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums setzen nach der 10. Klasse ihre Schullaufbahn fort.
Das Betriebspraktikum knüpft an die im Sozialkundeunterricht vermittelten Inhalte des 9. Schuljahres an und gibt den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu wirklichkeitsnaher Anschauung sowie einen ersten intensiveren Kontakt mit der Arbeits- und Berufswelt. Die Teilnahme am Praktikum wird auf dem Zeugnis des zweiten Halbjahres der 9. Klasse vermerkt.
Das Praktikum wird in Form eines Berichts ausgewertet, der von der Klassenlehrerin oder vom Klassenlehrer beurteilt wird. Nach Vorlage des Berichts erhalten die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des 10. Schuljahres eine förmliche Bescheinigung der Schule, auf der neben der Bescheinigung der Teilnahme am Praktikum gesondert auf die Qualität des vorgelegten Berichts eingegangen wird. Die Bescheinigung dient dem Zweck, dass die Schülerinnen und Schüler sie bei einer späteren Bewerbung vorlegen können.
In der Klassenstufe 10 finden im Januar mit mehr-als-lernen e.V. eintägige Workshops zum Thema „Wege nach dem MSA“ statt.

3.7.2 Berufsberatung und Studienorientierung in der gymnasialen Oberstufe
Für die Schülerinnen und Schüler des ersten und zweiten Semesters der gymnasialen Oberstufe bietet das Eckener-Gymnasium folgende Veranstaltungen an:
In Zusammenarbeit mit dem BIZ (Berufsinformationszentrum) erfolgt eine Informationsveranstaltung, auf der die Schülerinnen und Schülern wichtige Hinweise zur aktuellen Ausbildungssituation, zur Studienfachwahl, zur Planung von Auslandsaufenthalten nach Abschluss des Abiturs und zu ähnlichen Themen erhalten. Darüber hinaus wird den Schülerinnen und Schülern an nachfolgenden Terminen die Möglichkeit zu einem individuellen Berufsberatungsgespräch angeboten.
In Zusammenarbeit mit mehr-als-lernen e.V. werden mit den Schülerinnen und Schülern des ersten und zweiten Semesters der gymnasialen Oberstufe ein Projekttag zum Thema „Wege nach dem Abitur“ sowie zwei Projekttage zur Assessment-Center-Methode durchgeführt.

3.7.3    Bezirkszentralbibliothek
Seit mehreren Jahren besteht eine Kooperation zwischen dem Eckener-Gymnasium und der Bezirkszentralbibliothek in der Götzstraße. Hier findet für die Kassen 5 und 7 jeweils eine Einführung in die Bibliotheksarbeit statt. Ferner werden die Schülerinnen und Schüler der 10. Kassen in die Internetrecherche eingeführt, was im Hinblick auf die folgenden Präsentationsprüfungen sinnvoll ist.

3.7.4    Diakoniewerk Simeon
Das Diakoniewerk Simeon unterstützt die Familien- und Erziehungsberatung am Eckener-Gymnasium durch einen Ansprechpartner, der Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer zu einem festen Termin vor Ort beratend und informierend zur Verfügung steht.

3.7.5    Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage
Seit 2008 trägt das Eckener-Gymnasium den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Eine AG initiiert und koordiniert regelmäßig Projekte und Aktivitäten, um diesen Gedanken im Schulleben zu verankern.

3.7.6 Leseprofis der Berliner Schulen
Seit dem Schuljahr 2013/14 nimmt das Eckener-Gymnasium am Peer-Projekt Leseprofis der SenBJW teil. Eine AG initiiert und koordiniert Projekte zur Leseförderung am Eckener-Gymnasium.

3.7.7 YoungsterBandBerlin e.V.
siehe 3.1.3

3.7.8 Humboldt-Universität zu Berlin und Freie Universität Berlin
Das Eckener-Gymnasium kooperiert mit den Fachdidaktiken für Gesellschaftswissenschaften und Latein der Freien Universität im Rahmen der Ausbildung von Lehramtsstudierenden.
Mit der Humboldt-Universität erfolgt die Kooperation im Rahmen des „Netzwerkes naturwissenschaftlich-mathematischer profilierter Gymnasien in Berlin“ (s. 3.7.9) und zusätzlich im Rahmen der Ausbildung von Lehramtsstudierenden mit der Fachdidaktik für Latein.

3.7.9 Netzwerk naturwissenschaftlich-mathematisch profilierter Gymnasien in Berlin
Das Eckener-Gymnasium ist Gründungsmitglied des am 28. September 2015 gegründeten „Netzwerkes naturwissenschaftlich-mathematischer profilierter Gymnasien in Berlin“, dem folgende weitere Schulen angehören:

  • Emmy-Noether-Gymnasium

  • Melanchthon-Gymnasium

  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

  • Hildegard-Wegscheider-Gymnasium.

Diese Schulen führen MINT-Züge ab der 5. und 7. Klasse (s. 3.1.4) und fördern gezielt im naturwissenschaftlich-mathematischen Bereich begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler. Das Netzwerk kooperiert in diesem Rahmen mit der Humboldt-Universität zu Berlin und Siemens. Den Netzwerkschulen stehen dadurch zusätzliche Bildungsangebote für Schülerinnen und Schüler (z.B. SchülerLab, Humboldt-Bayer-Mobil, Schülergesellschaften) und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte zur Verfügung.
Im Netzwerk werden jährlich gemeinsam die Aufgaben für den Aufnahmetest entwickelt, die durch die Senatsverwaltung geprüft und zugelassen werden.

3.7.10 CidS! Computer in die Schulen
Das Eckener-Gymnasium nimmt seit vielen Jahren am Programm „CidS – Computer in die Schulen“ teil.

3.7.11 mehr-als-lernen e.V.
Das Eckener-Gymnasium kooperiert seit vielen Jahren mit mehr-als-lernen e.V. in verschiedenen Bereichen. Zu nennen sind:

  • Organisation und Durchführung der Kennenlernfahrten für die neuen 5. und 7. Klassen unter Einbeziehung schuleigener Teamer aus den 10. Klassen und der gymnasialen Oberstufe (s. 3.2.5)

  • Jugendleiter-Ausbildung für Teamer

  • Organisation und Durchführung von Klassenfahrten unter einem pädagogischen Schwerpunkt

  • Organisation und Durchführung von Projekttagen und Projektfahrten zur Berufs- und Arbeitsweltorientierung in der Sekundarstufe I (s. 3.7.1)

  • Organisation und Durchführung von Projekttagen zur Berufsberatung und Studienorientierung in der gymnasialen Oberstufe (s. 3.7.2)

3.8 Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern
3.8.1    Zusammenarbeit im Kollegium
Am Eckener-Gymnasium wird - soweit organisatorisch möglich - in Klassenteams gearbeitet. Die Zielsetzung besteht darin, Themen und Methoden vorab aufeinander abzustimmen und so eine Vernetzung etwa durch fächerübergreifenden Unterricht und Projekte zu erreichen. So ist intensiveres Lernen durch die Betrachtung von Unterrichtsinhalten aus der Perspektive der unterschiedlichen Fächer gegeben. Die Lehrerinnen und Lehrer des jeweiligen Klassenteams tauschen sich in regelmäßigen Teamsitzungen über Klassensituation und Lernstand aus. So werden Probleme frühzeitig erkannt und im Team schneller gelöst - etwa durch gemeinsame Beratung von Schülerinnen und Schülern und Eltern.

3.8.2    Zusammenarbeit mit den Eltern
Die Lehrkräfte und die Eltern tragen gemeinsam zur Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler bei. Insbesondere bei der Vermittlung von Werten sowie dem Erwerb von sozialen Fähigkeiten ist grundsätzlich ein gegenseitiges Einverständnis angestrebt. Gesellschaftliche Einflüsse, die von außen auf die Kinder einwirken, machen den Austausch besonders notwendig.
Die Ziele sind:

  • eine kritische Auseinandersetzung mit Extremismus, besonders im Sinne des Leitbildes „Schule ohne Rassismus“

  • eine kritische Betrachtung sozialer Medien

Die Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Beteiligung ist deshalb erforderlich.
Die Zusammenarbeit basiert auf Information, Transparenz, Austausch und Kooperation. Grundsätzlich erfolgen die Vernetzung und der Informationsaustausch mit den Eltern auf den Klassenelternversammlungen, der Gesamtkonferenz und der Gesamtelternvertretung sowie weiterer Gremien und anlassbezogenen Zusammenkünften. Diese Gremien werden genutzt, um die pädagogischen Prinzipien der Schule transparent zu machen. Gemeinsam wird die praktische Umsetzung der Wertevermittlung reflektiert.

Für den individuellen Austausch zwischen Eltern und Lehrkräften gibt es feste Sprechzeiten der Lehrkräfte, in denen diese nach Voranmeldung für umfängliche, individuelle Gespräche zur Verfügung stehen. Gespräche werden zu Zeiten, die die berufliche Situation der Eltern berücksichtigt, ermöglicht.
Die Zusammenarbeit über die Beteiligung der Eltern am Unterricht, an Projekten, außerunterrichtlichen Aktivitäten und AGs ist grundsätzlich erwünscht. Die Elternvertretung sieht es als ihre Aufgabe, die Eltern dazu zu ermutigen und fördert diese Kooperation zwischen Lehrkräften und Eltern.
Mit dem Förderverein des Eckener-Gymnasiums besteht seit langen Jahren eine erfreuliche Zusammenarbeit. Der Förderverein unterstützt Projekte der Lehrerrinnen und Lehrer sowie der Schülerinnen und Schüler in erheblichem Umfang.

3.8.3 Mediation am Eckener-Gymnasium
Konflikte zwischen Jugendlichen sind normal und spielen nicht nur in der Schule eine Rolle. Im Schulalltag erleben wir, dass Konflikte sowohl das persönliche Wohlbefinden der Beteiligten als auch die Lernfähigkeit einzelner beeinträchtigen oder sogar das gesamte Klassenklima darunter leidet. Nicht selten versuchen Lehrkräfte Konflikte „zwischen Tür und Angel“ zu schlichten, dabei können verhärtete Konflikte aus Zeitmangel häufig nicht dauerhaft gelöst werden und so kommt es immer wieder zu Störungen der Lehr-Lernsituation und des Wohlbefindens.
Lehrerinnen und Lehrer werden von den Jugendlichen häufig als „Richter“ empfunden, die nach Anhörung der Konfliktparteien als Autorität von außen eine Lösung vorgeben. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass sich die Jugendlichen eher an Vereinbarungen halten, wenn sie selbst die Lösung des Konfliktes erarbeitet haben.
Gerade unter jüngeren Schülerinnen und Schülern ist der Bedarf an Hilfsangeboten bei der Klärung von Konflikten groß. Hier ist die Vermittlung des Kontaktes durch die Lehrkräfte sehr wichtig und auch die Ermutigung seitens der Eltern, das Angebot wahrzunehmen.
Ziel der Einführung und Unterstützung des Mediations-Projekts am Eckener-Gymnasium ist die Förderung eines konstruktiven, selbstverantwortlichen Umgangs mit Konflikten.
Was bedeutet das konkret? Wie arbeiten Mediatoren?
Mediatoren verstehen sich als Unterstützung der Konfliktparteien, damit diese für ihre Konfliktsituation eine eigene Lösung finden.  Sie sind allparteilich und bieten den Konfliktparteien einen vertraulichen Rahmen, in dem die Gefühle, die aus dem Konflikt entstanden sind, bewusst wahrgenommen und in die Lösungssuche mit einbezogen werden können. Mediatoren geben keine Ratschläge, sondern lenken die Kommunikation der Konfliktparteien mit dem Ziel, dass diese eine Vereinbarung für die Zukunft treffen. Diese Vereinbarung wird schriftlich festgehalten und in einem Folgegespräch überprüft.
Was ist eine Mediation?
Eine Mediation ist ein vertrauliches Gespräch, bei dem zwei Konfliktparteien und zwei Mediatoren anwesend sind. Die Teilnahme am Gespräch beruht auf Freiwilligkeit. Von der Mediation darf nichts nach außen dringen, es sei denn, die Konfliktparteien haben sich darüber verständigt, welchen Personen sie von dem Gespräch bzw. Ergebnis berichten möchten. Auch Eltern erfahren also gegebenenfalls nicht, wenn ihr Kind an einem Mediationsgespräch teilgenommen hat.
Rahmenbedingungen für das Mediations-Projekt
Die Schule bietet etwa jedes zweite Jahr in Zusammenarbeit mit einer außerschulischen Organisation (bisher Conflict-Change e.V.) eine Ausbildung für Schülerinnen und Schüler, vorzugsweise aus der 8. und 9. Klasse, zum Mediator an. Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert und trainiert vorwiegend in Rollenspielen die wichtigsten kommunikativen Fähigkeiten eines Mediators. Sie umfasst etwa 20 Stunden Grundausbildung. Nach dem erfolgreichen Abschluss erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat. Um als Mediator eingesetzt werden zu können, ist ferner die Teilnahme an der Mediations-AG für den Rest des Schuljahres verpflichtend.
In ihrer praktischen Schlichtungstätigkeit werden die Mediatoren immer durch die AG-Leiter begleitet.
Die Mediatoren beginnen mit ihrer Schlichtungsarbeit nach einer erfolgreichen Abschlussprüfung und sind danach noch mindestens ein bis zwei Schuljahr/e tätig. Ihre Tätigkeit findet Anerkennung u.a. in einem Zeugnisvermerk.
Mediatoren-Teams (i.d.R. zu zweit) übernehmen für mindestens ein Jahr die Patenschaft für eine bestimmte Klasse (5. bis 8. Klasse).
Die Mediationen finden i.d.R. in einem für diesen Zweck eingerichteten Raum statt, der von der Schule zur Verfügung gestellt wird.
Eine wichtige Rahmenbedingung für akute Klärungsanliegen ist, dass die Mediation auch während der Unterrichtszeit stattfinden darf, jedoch nur mit dem jeweiligen Einverständnis der unterrichtenden Lehrkräfte und beteiligten Schülerinnen und Schüler.
Zwei betreuende Lehrkräfte stehen für das Mediations-Projekt bereit. Zu ihren Aufgaben gehört die Organisation und Durchführung der Schüler/innen-Mediationsausbildung, die Durchführung einer Mediations-AG und das Herstellen einer Schnittstelle zwischen Kollegium, (einschließlich Schulsozialarbeiter) und Mediatoren. Sie begleiten ferner die ausgebildeten Mediatoren in ihrer Tätigkeit und sorgen für den organisatorischen Rahmen. Sie sorgen auch für die Bekanntmachung des Mediations-Angebots in der Schulgemeinschaft.
 

4. Evaluation
4.1 Interne Evaluation
Die Evaluation ist ein wesentliches Instrument zur Qualitätssteigerung in der Berliner Schule.
Sie findet auf zwei Ebenen statt – der sogenannten externen und der internen Evaluation.
Die externe Evaluation findet in regelmäßigen Abständen durch eine Kommission der Senatsschulverwaltung statt, die interne Evaluation seit einiger Zeit durch das ISQ (Institut für Qualitätsentwicklung). Darüber hinaus nutzt das Kollegium des Eckener-Gymnasiums seit 2005 ein am Eckener-Gymnasium selbst entwickeltes Instrument. Dessen Entwicklung und Durchführung sind in dem Evaluationsbericht 2012-2013 ausführlich dargestellt.
Die Einladung zur Evaluation erfolgt nach einem Rotationsprinzip. So waren z.B. im Schuljahr 2012/13 die Klassen 7 in den Fächern Mathematik, Biologie und Deutsch, die Klassen 9 in den Fächern Musik, Kunst, Erdkunde, Sport, 2. Fremdsprache sowie die gymnasiale Oberstufe in der 1. Fremdsprache und in den Fächern Politikwissenschaft und Philosophie eingeladen.
Im April 2014 wurden für das laufende Schuljahr 2013/14 folgende Lerngruppen zur Evaluation eingeladen: in Klasse 7 die Fächer Musik/Kunst, Erdkunde und Sport, in Klasse 9 Physik, Geschichte und Biologie, in der gymnasialen Oberstufe Mathematik, 2. Fremdsprache und Deutsch.
Für das Jahr 2014/15 erfolgte die interne Evaluation mit folgenden Lerngruppen: Klassen 6 in den Fächern Deutsch und Robotik, Klassen 7 in den Fächern Englisch und zweite Fremdsprache, Klassen 9 in den Fächern Ethik, Erdkunde und Biologie sowie in der gymnasialen Oberstufe in den Fächern Physik, Chemie und Biologie.
Im Schuljahr 2015/16 sind folgende Lerngruppen vorgesehen: Klassen 6 in den Fächern Mathematik und Sport, Klassen 7 in den Fächern Physik, Chemie und Biologie, Klassen 9 in den Fächern Englisch und Deutsch sowie in der gymnasialen Oberstufe in den Fächern Philosophie und Politikwissenschaft.
Ziel dieses Verfahrens ist es, dass sich innerhalb von zwei Jahren alle Lerngruppen und alle Lehrkräfte mindestens einmal einer Evaluation unterzogen haben.
Darüber hinaus kann jede Lehrkraft bei Bedarf zusätzlich eine Evaluation in einer Lerngruppe durchführen. Das Ergebnis liegt steht jeweils am Ende eines Monats vor.

4.2 Umgang mit den Ergebnissen der internen Evaluation
Die Schulleitung und die Fachbereiche erhalten keinen Einblick in die Ergebnisse. Es gibt das grundsätzliche Angebot, auf eigenen Wunsch ein Auswertungsgespräch mit einer individuellen Beratung zu den Ergebnissen zu erhalten.
In Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Bahr wurde die Auswertung durch Einbeziehung von Partialkorrelationen erweitert. Auf diese Weise ist es möglich, die Wirksamkeit der einzelnen untersuchten Dimensionen auf den Unterrichtserfolg besser untersuchen zu können. Die Kolleginnen und Kollegen haben damit die Möglichkeit, gezielt auf die Verbesserungen der besonders wirksamen Aspekte gelingenden Unterrichts hinzuarbeiten.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit im Fachbereich, bei vorliegendem Einverständnis aller Beteiligten, über ausgewählte Aspekte zu beraten und daraus folgende Maßnahmen zu beschließen.

4.3 Ziel der internen Evaluation
Die bisherigen Erkundungen und Leistungserhebungen am Eckener-Gymnasium zeigen keine bedeutsamen Abweichungen zu vergleichbaren Schulen in Berlin – weder in Stärken noch in Schwächen. Es zeigen sich aber innerschulische Abweichungen, die zu beachten sind.
Ziel der internen Evaluation ist es, Größen, die den Unterrichtserfolg beeinträchtigen, möglichst früh zu erfassen, Hintergründe aufzudecken und Verbesserungen zu entwickeln.
 

5. Entwicklungsvorhaben
Dieser Punkt ist bei der Schulleitung einsehbar.

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