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Schulprogramm

Werte und Wissen

Das Kollegium der Eckener-Oberschule fühlt sich der Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit seiner Schüler verpflichtet. Das Ziel ist es, die Ausbildung einer selbstständigen Persönlichkeit zu fördern.

Dazu zählen nach unserer Auffassung sowohl eine allgemeine Wertevermittlung als auch eine solide fachliche Ausbildung, die zur Studierfähigkeit führt.

Werte werden nach unserer Auffassung durch aktives Vorleben im Schulalltag vermittelt, deshalb legen wir Wert auf Respekt voreinander und gegenseitige Achtung aller am Schulleben beteiligten Personen. Das Schulklima spielt hier eine besondere Rolle, es sollte von einer Bereitschaft geprägt sein, Konflikten auf konstruktive Weise und selbstverständlich gewaltfrei zu begegnen. Von den Schülern wird erwartet, dass sie sich in der Schule als Teil einer Gemeinschaft sehen und in diesem Sinne Verantwortung für das Gelingen des Miteinanders übernehmen.

Dem Kollegium ist es wichtig, den Dialog mit den Schülern und den Eltern zu pflegen und zu entwickeln und dadurch pädagogisches Handeln für alle Beteiligten transparent zu gestalten.

Zur Erlangung der Studierfähigkeit ist nach unserer Auffassung ein breit gestreutes Angebot von wissenschaftlichen und künstlerisch-musischen Fächern notwendig, um den ganzen Menschen mit allen seinen Anlagen zu fördern und zu entwickeln.

Um dieses zu erreichen ist es erforderlich sich den Anforderungen und Notwendigkeiten einer modernen Wissensgesellschaft zu stellen. Wir streben an, Methodenvielfalt, Umgang mit modernen Medien, Öffnung der Schule nach außen und die Nutzung außerschulischer Bildungsangebote als selbstverständliche Elemente in den Schulalltag zu integrieren.

Persönlichkeitsentwicklung in der Schule kann nur durch die Verknüpfung von sozialer und fachlicher Kompetenz gelingen – das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Deshalb ist es unser Ziel, diese Elemente nicht voneinander getrennt, sondern als Einheit zu betrachten.


Zielvorstellungen zur Umsetzung des Leitbildes

Um die im Leitbild benannten Ziele zu erreichen, genügt es nicht nur einzelne Projekte zu formulieren. Die Ziele können nur dann erreicht werden, wenn auf breiter Ebene viele Faktoren ineinander greifen und sich ergänzen.

Wertevermittlung und Studierfähigkeit werden hier getrennt vorge¬stellt und konkretisiert, obwohl ihre gegenseitige Abhängigkeit schon im Leitbild dargestellt wurde.

Die Vermittlung von Werten kann gelingen, wenn diese im Schulalltag vorgelebt und umgesetzt werden. Dazu zählt insbesondere die Zusammenarbeit

- im Kollegium (Klassenteams, Tandem, fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben, verstärkte Kooperation der Fachlehrer)

- mit den Eltern (Förderverein, Unterrichtsangebote der Eltern, Klassenkonferenz)

- mit den Schülern (Einbeziehung in die Unterrichtsplanung/Projekte, Projekttage).


Der Erwerb sozialer Fähigkeiten geschieht nicht nur im Klassenunterricht, sondern ganz allgemein im täglichen Zusammenleben in der Schule. Das allgemeine Schulklima ist hier von besonderer Bedeutung. Dabei sind folgende Punkte zu entwickeln:

- Konfliktbewältigung (Gewaltfreiheit und Gewaltprävention, Toleranz, Dialogfähigkeit aller, Verantwortlichkeit)

- Formulierung von schul- und klassenbezogenen Regeln

- Förderung der Schulgemeinschaft (Klassen- und Kursfahrten, Exkursionen, Theateraufführungen, Musikabende, Kunstausstellungen, Sportveranstaltungen, SV-Fahrten, Musikfahrten, Diskussionsveranstaltungen)

- Förderung der Schülergremien

- Sozialstunden in Klasse 5 und 7


Um unsere Schüler zur Studierfähigkeit zu führen verfolgen wir folgende Strategie: Eine umfassende Bildung beinhaltet den Erwerb von Wissen und die Kompetenz sich Wissen anzueignen. Wir streben an, dass unsere Schüler diese Fähigkeiten in einem fachlich fundierten und methodisch abwechslungsreichen Unterricht erwerben.

Wir verzichten dabei bewusst auf die Schwerpunktbildung in einem Bereich. Stattdessen wird allen Fachbereichen im Rahmen unserer Möglichkeiten die Chance zur Weiterentwicklung geboten.

Die ständige Qualitätsentwicklung des Unterrichts ist dem Kollegium ein Anliegen.

Dabei sind folgende Punkte fortzuführen und zu entwickeln:

- Lehrerfortbildung

- Projektunterricht (z. B. Zeitung in der Schule)

- Einsatz der neuen Medien im Unterricht (ITG)

- außerschulische Bildungsangebote

- Pädagogische Schulentwicklung (Methodentraining)

- Teamarbeit der Lehrerinnen und Lehrer

- Förderunterricht

Schule findet nicht nur im Klassenunterricht statt, sondern auch im Rahmen außerunterrichtlicher Aktivitäten. Die AGs an unserer Schule bereichern nach unserem Verständnis nicht nur den Schulalltag für die Schüler und Lehrer, sondern wirken sich durch die dort erworbenen Kompetenzen auch positiv im Klassenunterricht aus. Neben den positiven Auswirkungen für die Schulgemeinschaft ist eine individuelle Förderung der Schüler hier in besonderem Maße möglich. Auch hier streben wir ein breit gefächertes Angebot an.