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Entstehung des Schulgartens

Das Projekt "Schulgarten" begann im August 1994, als wir uns ein etwa 100 m2 großes Gelände an der Ostseite unseres Schulgebäudes aussuchten. Hier also sollte der Eckener-Schulgarten entstehen.

Das Gelände war eine "rein biologische Unkrautwiese", um die sich seit Jahren niemand gekümmert hatte. Also machten wir uns daran, den Boden unter der Unkrautlandschaft zu untersuchen. Das Ergebnis war erschütternd. Der Boden bestand hauptsächlich aus Lehm, Bauschutt und Scherben. Vermutlich wurde hier während des Schulbaus Schutt abgeladen. Für uns stand fest, der Boden musste ausgetauscht werden. In Gesprächen mit dem entschieden wir uns dafür, den gesamten Bereich des Schulgartens 30cm tief auszuheben. Das Gartenbauamt sagte uns zu, die 30 m3 Erde (wenn man sie überhaupt so bezeichnen konnte), abzuholen und uns stattdessen 30 m3 Muttererde zu liefern. 

Nun begann die Arbeit erst richtig!

Ein halbes Jahr lang waren wir damit beschäftigt die Erde Schubkarre für Schubkarre an das Tor in der Kütherstraße zu befördern. Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen haben Nachmittag für Nachmittag gearbeitet.

Immer, wenn wir etwa 5 m3 dort angehäuft hatten, rief unser Hausmeister beim Gartenbauamt an und der LKW holte die Erde ab.  

Im nächsten halben Jahr lief der Transport genau entgegengesetzt. Schubkarre für Schubkarre holten die Schülerinnen und Schüler die neue Muttererde heran und füllten langsam das riesige Loch. Der Schulgarten im "Rohbau" war fertiggestellt. Nun fingen wir an Beete und Wege einzurichten. Die Beete wurden mit einer Holzverkleidung eingerahmt und die Wege mit Kieselsteinen aufgefüllt.