Status und Teilname am Religionsunterricht

Status des Religionsunterrichts in Berlin

„Im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern, in denen Religion ein orden-tliches Unterrichtsfach ist, können in Berlin die Schüler und Schülerinnen bzw. deren Eltern selbst entscheiden, ob oder an welchem Religionsunterricht sie teilnehmen möchten.“
„Mit dem Schuljahr 2006/2007 wurde in Berlin zusätzlich zum Religionsunterricht ab Jahrgangsstufe 7 “Ethik“ als ordentliches Unterrichtsfach (Pflichtfach) eingeführt.
Der Status des freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterrichts bleibt dadurch unberührt.“

Senatsverwaltung Berlin für Kultur und Europa; Rubrik Religion und Weltanschauung

Teilnahme am Religionsunterricht

Die Teilnahme am Religionsunterricht ist ganz einfach nach Ausfüllen eines Anmeldeformulars jederzeit im Schuljahr möglich. Eine Abmeldung kann drei Wochen vor den Sommerferien ebenfalls durch das Ausfüllen eines entsprechenden Formulars erfol-gen.
Am Eckener Gymnasium wird Religionsunterricht von der 5. Klasse bis zur Oberstufe angeboten und erteilt. In der Mittelstufe findet er in der Regel 2-stündig, in der Oberstufe 1-stündig statt.

Aus dem Status des Religionsunterrichts als freiwilligem Unterrichtsfach ergeben sich entscheidende Konsequenzen für die Unterrichtspraxis, wie z.B.:

  • eine Lernsituation in zahlenmäßig eher kleineren Schülergruppen
  • ein Unterricht ohne Klassenarbeiten, Lernerfolgskontrollen,Hausaufgaben und
  • eine Unterrichtssituation, die es der Lehrkraft erlaubt, auf die Bedürfnisse der Schüler und Schülerinnen einzugehen.

Wer darf am Religionsunterricht teilnehmen?

Am Eckener Gymnasium erwartet Sie ein besonderes Projekt:

Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation!

Evangelischer und katholischer Religionsunterricht stehen sich hier nicht gegenüber, sondern kooperieren in einem Fach!
Ein gemeinsam erarbeitetes Curriculum stellt sicher, dass die Kernthemen beider christlichen Konfessionen unterrichtet werden. Die Themen des Lernplans werden so aus beiden “Blickwinkeln“ beleuchtet, Besonderheiten des “typisch Evangelischen“ und “typisch Katholischen“ herausgestellt.

Evangelischer und katholischer Religionsunterricht stehen sich hier nicht gegenüber, sondern kooperieren in einem Fach!
Ein gemeinsam erarbeitetes Curriculum stellt sicher, dass die Kernthemen beider christlichen Konfessionen unterrichtet werden. Die Themen des Lernplans werden so aus beiden “Blickwinkeln“ beleuchtet, Besonderheiten des “typisch Evangelischen“ und “typisch Katholischen“ herausgestellt.
Darüber hinaus ist die Auseinandersetzung mit anderen Religionen gerade vor dem Hintergrund einer multikulturellen Gesellschaft wichtig, um einen interreligiösen Dialog anzustreben.
In diesem Zusammenhang möchten die Religionslehrkräfte des Eckener Gymnasiums betonen, dass der Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation für alle Kinder offen, also unabhängig ist von Religionszugehörigkeit und weltanschaulicher Überzeugung.

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